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Was ist was?
 
 
Hier findet Ihr alphabetisch aufgeführt, die Begriffe aus dem Mittelerde Lexikon  erklärt, die ich wohl irgendwo in meinen
Seiten verwendet haben werde. Natürlich nur so nach und nach, denn das Recherchieren
und Schreiben nimmt viel Zeit in Anspruch - auch wenn es mir viel Spaß bereitet!
 
 
Akallabêth
Die Geschichte von Aufstieg und Fall Númenors, niedergeschrieben von Elendil, früh im Dritten Zeitalter.
Überliefert in einem Manuskript aus Gondor, das für die Tuks kopiert, und in den Groß-Smials aufbewahrt wurde.
Auch bekannt, als ein Teil des Silmarillions, und als "Untergang von Númenor".
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Aman
Aman und Tol Eressea wurden von Arda entrückt, als Arda bei der Zerstörung Númenors rund gemacht wurde.
Valinor lag im Inneren Amans.
Beinamen: das Segensreich, Land der Unsterblichen
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Amandil
Dúnadan, der letzte Herr von Andúnië und Vater Elendils, widerstand allen Verlockungen Saurons - als Anführer der Getreuen, oder
Elbenfreunde (Elendili), die den Elben treu ergeben, und den Valar gehorsam blieben, und die dafür verfolgt und angefeindet wurden. 
Zum Dank dafür erhielt er von den Eldar zum Geschenk die Palantiri.
Amandil sah das Verhängnis nahen, und ließ seine Gtreuen die Schiffe bemannen und aufbrechen.
Damit entgingen sie dem Untergang Númenors.
Doch segelte Amandil nach Aman, um die Valar um Gnade zu bitten. Man hörte nie wieder etwas von ihm.
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Amon Hen
Der Berg des Auges, und des Sehens genannt, ist einer der drei Gipfel am südlichen Ende des Nen Hithoel
(Nebliges Wasser, ein langer See auf dem Anduin, den nördlichen) Zufluss zum Nen Hithoel bewachten die Argonath).
Auf dem Gipfel des Amon Hen befand sich der Sitz des Sehens, einem Thron, erbaut von den Königen von Gondor.
Einer, der dort saß, konnte Hunderte von Meilen weit schauen.
Anárion
Jüngerer Sohn Elendils, und Bruder Isildurs, entkam mit ihnen, und mit 9 Schiffen der Getreuen,
im Jahre 3319 ZZ, dem Untergang Númenors.
Zusammen mit seinem Bruder regierte er - als zweiter König- Gondor.
Seinen Sitz hatte er in Minas Anor, dem Sonnenturm und späterem Minas Tirith, doch regierte er zusammen mit Isildur
von Osgiliath aus, der Hauptstadt Gondors am Anduin. 3429 ZZ eroberte Sauron Minas Ithil, den Mondturm,
der Isildurs Turm gewesen war, und später unter dem Namen Minas Morgul bekannt wurde.
Sauron drang bis an den Anduin vor, und bedrohte Osgiliath. Da machte sich Isildur mit dem Schiff auf, um seinen Vater
zur Hilfe zu holen, während Anárion die Stadt verteidigte, und den Feind aus Ithilien vertrieb.
 
Elendil kam mit einer Armee, wie man sie niemals mehr in Mittelerde gesehen hat. Ihre Größe war ebenso beeindruckend,
wie die Pracht, der Glanz, und die Stärke ihrer Ausstattung.
Elben und Menschen hatten sich zu ihrem letzten Bündnis zusammengeschlossen, um gemeinsam dem mächtigen Feind und der
dunklen Bedrohung entgegen zu treten.
Anárion hatte den Oberbefehl über die Truppen Gondors, als er sich mit Elendil östlich der Emyn Muil vereinigte.
Gemeinsam trieben sie die Orks Saurons nach Mordor zurück.
Auf der Dagorlad kam es im Jahre 3434 ZZ zur entscheidenden Schlacht.
Menschen und Elben errangen ihren größten Sieg, und belagerten daraufhin sieben Jahre lang Barad -dûr, die Festung Saurons.
 
Im Jahre 3440 ZZ traf Anárion von dieser ein herabfallender Stein, der ihn tötete.
Im Jahre 3441 ZZ kam es zu einem Duell. Gil-galad und Elendil gegen Sauron.
Sauron wurde gestürzt, doch auch Gil-galad und Elendil fanden hierbei den Tod.
Isildur schnitt Sauron den Herrscherring vom Finger - Sauron war besiegt.
Später wurden zum Andenken Isildurs und Anárions die großen Standbilder, die Argonath, über dem Anduin errichtet.
 
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Anduin
Der "lange Fluss", der größte Fluss im Nordwesten Mittelerdes, der von seiner Quelle im fernen Norden etwa 1500 Meilen
bis zu seinem Delta in der Bucht von Belfalas floss.
Das Gebiet zu beiden Seiten des Anduin, oberhalb des Rauros, waren die Anduin-Täler. 
Obwohl das Anduintal ein schönes und fruchtbares Land war, war es während des Ringkrieges nahezu verlassen,
wegen der Gefahren durch die Orks des Nebelgebirges.
Die Argonath wurden über dem Anduin errichtet, zum Gedenken an Isildur, und Anárion
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Andúnië (Sonnenuntergang)
Stadt und Hafen an der Westküste von Númenor. Erst war Andúnië die Hauptstadt von Númenor, da die Eldar von
Eressea hier an Land gingen. Als die Bedrohung und der Schatten, der auf Númenor fiel,
immer größer wurden, wurde Andúnië an Größe und Bedeutung von Armenelos übertroffen,
und die Getreuen sahen sich gezwungen, an die Ostküste umzusiedeln.
 
Die Fürsten von Andúnië, die Nachfahren von Valandil, dem Sohn Silmariens, waren die höchsten Edlen von Númenor.
 
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Andúril
(Westglanz)
Das Schwert Aragorns, aus den Bruchstücken von Elendils Schwert Narsil, von den Elben
im Jahre 3018 D.Z. neu geschmiedet. Seine Klinge war geziert, mit sieben Sternen  (für
Elendil) zwischen einem zunehmenden Mond (für Isildur) und einer Sonne mit
Strahlenkranz (für Anárion), sowie vielen Runen.
Aufgrund seiner Herkunft, seines Trägers, und seines Glanzes, rötlich in der Sonne,
kalt im Mondschein, wurde es bald eine berühmte Waffe. Übersetzt als "Flamme des
Westens", auch bekannt unter dem Namen die zerbrochene Klinge, oder das neu
geschmiedete Schwert.
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Annúminas
(Turm des Westens) Von Elendil erbaute Stadt am Ufer des Nenuial, die erste Hauptstadt
von Arnor. Annúminas wurde irgendwann zwischen 250 und 861 D.Z. verlassen, wegen
des Niedergangs von Arnor, und der Hof wurde nach Fornost verlegt.
Wieder erbaut, von Elessar, zu Beginn des Vierten Zeitalters, wurde sie die Hauptstadt, 
des Wiedervereinigten Königreiches. In Annúminas wurde einstmals der wichtigste Palantír
des Nordens aufbewahrt, bis er verloren ging.
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Anórien
(Sonnenland) Der Teil Gondors, nördlich des Erui, westlich des Anduin, und südlich von
Rohan, ursprünglich der Herrschaftsbereich Anárions. Seine Hauptstadt war Minas Tirith.
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Aragorn II (2931 D.Z.-120 V.Z.)
Sohn von Arathorn II, (Dúnadan, und fünfzehnter Stammesfürst der Dúnedain des Nordens) und Gilraen.
Aragorn, Dúnadan, sechzehnter und letzter Stammesfürst der Dúnedain des Nordens (2933-3019),
Erneuerer der Dúnedain-Königreiche in Mittelerde und unter dem Namen Elessar erster König des Wiedervereinigten Königreiches
(3019 D.Z.-120 V.Z.).
Als Erbe Isildurs wurde er im Geheimen in Bruchtal aufgezogen, und war unter dem Namen Estel bekannt;
er war zwanzig, als Elrond ihn über seine Herkunft aufklärte.
Aragorn  ging dann in die Wildnis hinaus; nahezu siebzig Jahre lang kämpfte er in mancherlei Weise 
gegen Sauron, und lernte dabei die Sitten und Gebräuche der verschiedenen Völker kennen.
So wurde er der tapferste und weiseste Mensch seiner Zeit.
In verschiedenen Verkleidungen war er unterwegs, diente so verschiedenen Königen unerkannt.
In Gondor war er bekannt unter dem Namen Thorongil, wegen des Sterns der Waldläufer, den er trug.
Er zerschlug dort den Großteil der Korsarenflotte, bei einem Überfall auf Umbar.
Im Jahre 2956 traf er Gandalf, und freundete sich eng mit ihm an. Im Jahre 3017, nachdem er auf Gandalfs Geheiß,
dreizehn Jahre lang immer wieder nach ihm gesucht hatte, fing Aragorn Gollum, und brachte ihn zu den Elben des Waldlandreiches, 
zu Thranduil, König des Elbenreiches im Düsterwald, und Legolas Vater.
Im darauf folgenden Jahr traf er Frodo und dessen Begleiter in Bree, und half ihnen, nach Bruchtal zu gelangen.
Aragorn war einer der Neun Gefährten, und führte die Gruppe, nach dem Gandalf in Khazad-dûm in den Abgrund stürzte.
 
Während des Ringkrieges war Aragorn einer der Anführer der Verteidigung bei der Schlacht um die Hornburg;
während seiner Zeit in Rohan wurden Éomer und er enge Freunde. Dann beschritt er, von Legolas, Gimli und von seinen
Dúnedain begleitet, die Pfade der Toten, auf eine Vision im Palantír von Othanc hin, den er der Kontrolle Saurons
entriss. Als Erbe Isildurs brachte Aragorn die Toten dazu, ihm zu gehorchen, und mit ihrer Hilfe besiegte er die Korsaren
zu Pelargir und erbeutete deren Flotte. Er brachte dann ein großes Heer von Menschen aus dem südlichen
Gondor nach Minas Tirith, und entschied so die Schlacht auf dem Pelennor zu seinem Gunsten.
 
Später war er Heerführer des Aufgebots des Westens.
Nach dem Ringkrieg wurde Aragorn unter dem Namen Elessar Telcontar (Streicher) König des Wiedervereinigten Königreiches,
und Herr der Westlande, und heiratete Arwen, die Tochter Elronds.
Während seiner 120-jährigen Herrschaft dehnte er die Grenzen des Reiches aus, und stellte Frieden und Wohlstand wieder her.
 
Zusätzlich zu seiner Weisheit, die er in den langen Kämpfen gegen seinen größten Feind, Sauron, erlangte, besaß Aragorn
Elben-Weisheit, und die Weitsicht und die Hellsicht der Dúnedain.
Mit Recht wurde behauptet, dass in ihm der alte Adel der alten Númenórer wieder hergestellt sei.
 
Aragorn begegnete Arwen, als er zwanzig war, kurz bevor er sich aufmachte, um Imladris zu verlassen.
Er liebte sie vom ersten Moment an, und sie verlobten sich im Jahre 2980 auf dem Cerin Amroth in Lórien.
Elrond jedoch wollte nicht zustimmen, seine Tochter mit einem Menschen zu verheiraten, der weniger sei, als der König
von Gondor und Arnor, und so wurde die Ehe erst nach dem Ringkrieg geschlossen.
Aragorn und Arwen hatten einen Sohn, Eldarion, und mehrere Töchter.
 
Während des Ringkrieges wurde Aragorn von Galadriel, und von dem Volk Gondor, Elessar und Elbenstein genannt,
wegen der Smaragdbrosche, die er trug. Dieser Name war ihm geweissagt worden, und so nahm er ihn zu seinem Königsnamen an,
sowie als Beinamen Envinyatar, der Erneuerer.
In Bree wurde er vor dem Ringkrieg Streicher genannt, darum wählte er das Quenya-Äquivalent dieses Namen, Telcontar,
als Namen seiner Dynastie.
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Arnor
Quenja f. Königsland
Arnor war das ranghöhere der beiden Dúnadan-Königreiche. Es wurde von Elendil 3320 Z.Z. gegründet.
Elendil war Arnors erster König. Das Königreich Arnor umfasste das Land zwischen dem Gwathló-Bruinen und dem Lhûn.
Die erste Hauptstadt Arnors war Annúminas, doch die größte Stadt des Landes war Fornost.
Noch vor dem Jahre 861 wurde der Hof nach Fornost verlegt. Niemals war Arnor das Glück beschieden,
und der Niedergang der Dúnedain des Nordens begann mit dem Unglück auf den Schwertelfeldern.
Isildur wurde erschlagen, und mit ihm seine drei ältesten Söhne, und der Eine Ring wurde in den Sümpfen verloren.
Arnor hat sich davon nie richtig erholt.
Als Earendur, der zehnte König, im Jahre 861 D.Z. starb, wurde Arnor unter seine drei Söhne aufgeteilt.
Der Älteste wurde König von Arthedain. Die Königslinien in den anderen beiden Reichen, Cardolan und Rhudaur,
starben jedoch aus, und im Jahre 1349 erhob Arthedain Anspruch auf die Herrschaft über ganz Arnor.
Angmar und Rhudaur benutzten diesen Anspruch als Vorwand, um Arthedain anzugreifen,  und im Jahre 1974 fiel das
Königreich. Die Erben Isildurs wurden zu den Stammesfürsten der wenigen verbliebenen Dúnedain des Nordens,
bis nach dem Ringkrieg Arnor von König Elessar wieder hergestellt wurde.
Arnor wurde auch das Nordkönigreich oder das Nördliche Königreich genannt.
Die vollständige Quenja-Form lautet Arnanóre.
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